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10 Jahre TecCom aus der Sicht von… Hella Spot an für Hella: Der Automobilzulieferer setzt bei der Prozessoptimierung im Aftermarket auf TecCom
| Seit zehn Jahren begleitet TecCom das global aufgestellte Familienunternehmen Hella bei seinem Weg an die Spitze des freien Ersatzteilmarkts. Nach der Einführung des einfachen und schnellen Bestellsystems TecOrder konnte TecCom im Laufe der Jahre mit weiteren Lösungen zur Optimierung der Geschäftsprozesse beitragen. |
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Komfortable und effiziente Garantieabwicklung, automatisiertes Artikel-, Preis- und Logistikdatenmanagement und die Umstellung auf elektronischen Rechnungsverkehr unterstützen Hella dabei, Kunden überall auf der Welt neben einem umfassenden und leistungsstarken Produktsortiment auch bestmöglichen Service anzubieten.
Hella – von der Lampenmanufaktur zum „Global Player“ in der Automobilindustrie
In der mehr als 100-jährigen Firmengeschichte von Hella sind zehn Jahre keine lange Zeit. 1899 als Lampenmanufaktur in Lippstadt gegründet, beschäftigt der Konzern heute etwa 23.000 Mitarbeiter, die an 70 Standorten in mehr als 30 Ländern mit innovativen Entwicklungen für den nachhaltigen Erfolg und das weitere Wachstum des Unternehmens sorgen. Mit einem Umsatz von 3,3 Milliarden Euro zählt Hella weltweit zu den Top 50 der Automobilzulieferer sowie zu den 100 größten deutschen Industrieunternehmen. Im freien Kfz-Teilehandel ist Hella die klare Nummer 2 in Europa.
 Die Firmenzentrale von Hella in Lippstadt
Das Sortiment für den freien Ersatzteilmarkt umfasst mehr als 25.000 Artikel aus den Bereichen Beleuchtung, Elektrik, Elektronik und Thermo Management. Hella verfügt über eine der weltweit größten Handelsorganisationen für Kfz-Teile, Zubehör, Diagnose und Serviceleistungen mit eigenen Vertriebsgesellschaften und ausgesuchten Partnern in über 100 Ländern. Wesentliche Faktoren für den Erfolg sind das leistungsfähige Logistiksystem, qualitativ hochwertige Sortimente mit hoher Marktabdeckung sowie herausragende Serviceleistungen.
Mit TecCom auf dem Weg in die Zukunft: die Anfangsjahre
Schon 1999, noch vor der offiziellen Firmengründung von TecCom, testet Hella die elektronische Bestellplattform in einem Pilotprojekt. Im Vordergrund steht dabei der Austausch von EDI-Nachrichten im Format CLEPA-FIGIEFA über den einheitlichen, standardisierten TecCom-Kommunikationsweg. Mit dieser Einführung spielt Hella eine doppelte Vorreiterrolle im Automotive Aftermarket.
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„Wir haben uns damals für die Einführung von TecCom entschieden, weil wir uns von der elektronischen Bestellabwicklung über eine einzige Plattform deutliche Kosteneinsparungen erhofft haben. Außerdem war es der Gedanke des Branchenstandards, der uns überzeugt hat. Uns war klar: Das ist der Weg der Zukunft“, begründet Daniel Boeckler, TecCom-Projektmanager bei Hella, rückblickend die Entscheidung für die B2B-Plattform. Und der Erfolg der Zusammenarbeit hat ihm Recht gegeben: „Heute wissen wir, dass wir mit TecCom die richtige Entscheidung getroffen haben.“
Bei der Gründung der TecCom GmbH im Jahr 2000 auf der Automechanika ist Hella einer der Gesellschafter des Unternehmens. Anfang 2001 zählt Hella mit 43 angeschlossenen Händlern zu den aktivsten Nutzern der Bestellplattform auf Industrieseite: Im Januar werden bereits knapp 4.000 Anfragen und Bestellungen elektronisch an Hella übermittelt. |
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 Daniel Boeckler, TecCom-Projektmanager bei Hella |
Als im Mai 2002 erstmals auch Industrievertreter beim Treffen der TecCom User Group Handel teilnehmen dürfen, nutzt Hella diese Gelegenheit, um die eigenen Anforderungen mit denen des Handels abzustimmen und gebündelt an TecCom weiterzugeben. Und auch an der Technical User Group nimmt Hella regelmäßig teil, um die Anforderungen und Änderungswünsche des Unternehmens vorzustellen und so Einfluss auf die Weiterentwicklung des TecCom-Bestellsystems zu nehmen.
Im Herbst 2002 präsentiert Hella auf der Automechanika als TecCom-Markenpartner die neue Version 2.2 der Bestellsoftware: Die Hella-Kunden können vor Ort live Bestellungen aufgeben und das System testen, das mittlerweile in verschiedenen europäischen Ländern im Einsatz ist. Im November 2002 werden über 17.000 Anfragen und Bestellungen von Händlern aus Deutschland, Luxemburg, Großbritannien, Spanien und Italien über die Plattform abgewickelt.
TecOrder, das Kernstück der Hella e-Business-Strategie
Als Zusatznutzen für die mittlerweile 350 angeschlossenen Handelskunden übermittelt Hella ab 2003 Bestellbestätigungen, Lieferavis und Rechnungen und ermöglicht so die Nachverfolgung von Aufträgen. Um den Kundenservice weltweit zu verbessern, erhöht Hella die Roll-Out-Geschwindigkeit und plant die Umstellung auf Unicode. Ziel ist es, auch Russland, China und weitere asiatische Länder an das System anzuschließen. Um für die elektronischen Bestellungen eine maximale Erreichbarkeit zu gewährleisten, führt Hella den neuen Service TecCheck ein, der laufend die Verbindung zur Warenwirtschaft und zum Netzwerk überwacht. Eventuelle Ausfallzeiten werden dadurch auf ein Minimum reduziert.
Die Jahre 2004 und 2005 stehen ganz im Zeichen der Expansion: Die Bestelllösung wird in vielen weiteren Ländern von Mexiko über Norwegen bis hin zu osteuropäischen Ländern eingeführt. Der Erfolg des Roll-Outs zeigt sich auch in der Nutzung der TecCom-Plattform. Im September 2005 gehen bei Hella über 150.000 Bestellungen aus 25 Ländern ein. 2007 wird bei der Nutzung von TecOrder ein echter Meilenstein erreicht: Erstmals werden in einem Land über 80 Prozent der Bestellungen elektronisch übermittelt!
Als weiteren Service integriert Hella die TecCom-Bestelllösung auch in den Aftermarket Club. Auf dieser firmeneigenen Informations- und Kommunikationsplattform können die registrierten Händler auf den elektronischen Produktkatalog von Hella zugreifen, Artikel im Warenkorb speichern und von dort direkt über die TecCom-Plattform die Verfügbarkeit abfragen oder eine Bestellung durchführen. Heute sind über 3.900 Handelskunden von Hella an das System angeschlossen und 50 Prozent des Gesamtbestellaufkommens wird elektronisch über TecOrder abgewickelt.
Neue Bausteine für die erfolgreiche Prozessoptimierung: TecWarranty, TecCMD und TecInvoice
Nachdem sich die Lösung TecOrder als Branchenlösung für elektronische Bestellabwicklung im freien Autoersatzteilmarkt etabliert hat, greift TecCom die zahlreichen Anforderungen der Lieferanten und Großhändler auf und erweitert das Lösungsportfolio. Wie bereits TecOrder haben auch die neuen TecCom-Lösungen zum Ziel, die Geschäftsprozesse im Automotive Aftermarket zu optimieren: Der hohe Automatisierungsgrad spart Kosten und Zeit und vereinfacht den Arbeitsalltag.
Im Herbst 2003 fällt bei Hella die Entscheidung für die erste neue Lösung, TecWarranty, mit der Gewährleistungsfälle einfacher, schneller und komfortabler abgewickelt werden können. Als Ende 2005 erste Treffen einer Arbeitsgruppe von Teileherstellern und -händlern stattfindet, um die Marktanforderungen an eine Lösung für das Management von Artikeldaten zu definieren, zählt Hella zu den treibenden Kräften.
Für Daniel Boeckler ist diese Mitgestaltungsmöglichkeit einer der großen Pluspunkte in der Zusammenarbeit mit TecCom: „Für Hella ist es besonders wichtig, dass wir uns an der Entwicklung von neuen Services und Lösungen beteiligen können. Durch die Mitarbeit in Projektgruppen bringen wir unsere Vorstellungen und Anforderungen ein und stellen so von Beginn an die Praxistauglichkeit für unser Unternehmen sicher.“
2008 wird die Lösung TecCMD, die auf Grundlage der Ergebnisse der Arbeitsgruppe entwickelt wurde, bei Hella produktiv eingesetzt. Über die gemeinsame Plattform können die Handelskunden jederzeit online auf die aktuellen Artikel-, Preis- und Logistikdaten zugreifen und können sich laufend über Änderungen informieren lassen.
Der Vorteil für Hella: Die Zeit für die Markteinführung von neuen Produkten und die Kommunikation von Preis- und Artikeldatenänderungen wird deutlich verkürzt. Außerdem profitiert das Unternehmen von geringeren Kosten und Zeitaufwand für die Klärung von Rückfragen und Fehlbestellungen, die vor dem Einsatz von TecCMD durch veraltete oder unvollständige Daten verursacht wurden.
Auf der Automechanika 2008 präsentiert Hella neben den eigenen Produkten auch das breite Spektrum an elektronischen Serviceleistungen, die dem Großhandel im Tagesgeschäft Zeit und Geld ersparen: TecOrder mit der Integration in den Aftermarket Club, TecWarranty, TecCMD und auch die neueste Lösung, TecInvoice, für die Optimierung der Rechnungsabwicklung. Schon 2007 hatte Hella mit der Automatisierung und Auslagerung der Rechnungsprozesse an TecCom begonnen. Heute wird der gesamte Prozess der Rechnungslegung vollständig von TecCom abgewickelt – egal, ob die Rechnung dem Kunden in Papierform oder elektronisch mit Signatur zugestellt wird.
Um das Einsparpotenzial voll auszuschöpfen, liegt der Fokus bei Hella auf dem internationalen Roll-Out der elektronischen, papierlosen Rechnung. Seit März 2009 setzt sich Hella mit dreizehn weiteren Lieferanten im Rahmen einer gemeinsamen Initiative für die Etablierung von TecInvoice als Branchenstandard im freien Ersatzteilmarkt ein. Ziel der Initiative ist es, mit einem gemeinsamen Vorgehen das große Potenzial zu heben, das im Versand und der Verarbeitung elektronischer Rechnungen liegt.
 Beim Lieferantentreffen zum Start der eInvoice-Initiative vertritt Rainer Holthaus, Leiter Electronic Marketing (Vierter von links), die Interessen von Hella.
Zehn Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit – bleibt die Frage, was die Zukunft bringt. „An TecCom schätzen wir besonders die kurzen Wege: Wir können uns mit unseren Anliegen und Vorschlägen Gehör verschaffen. Für die nächsten Jahre wünschen wir uns weiterhin eine intensive Zusammenarbeit und konzeptionelle Mitarbeit an der Weiter- und Neuentwicklung der Lösungen für den Automotive Aftermarket. Und wir erwarten auch in Zukunft zeitgemäße und marktgerechte Applikationen, die als Branchenlösungen den Großhändlern und Lieferanten einen deutlichen Vorteil in Hinblick auf Prozesse und Serviceleistungen bieten“, bringt Daniel Boeckler seine Erwartungen auf den Punkt.
Weitere Informationen zu Hella finden Sie auf der Website www.hella.com. Bei Fragen steht Ihnen Alexander Bresslau gerne zur Verfügung (alexander.bresslau@teccom.de). |