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10 Jahre TecCom aus der Sicht von… Hengstenberg Erfolgsgeschichte einer strategischen Partnerschaft
Die Hengstenberg Gruppe war in der Entwicklung von TecCom von Anfang an eine der treibenden Kräfte. Schon kurz nach der Firmengründung wurden die ersten Anfragen und Bestellungen elektronisch über die TecCom-Plattform übermittelt. Das Großhandelsunternehmen hat im Laufe der Jahre mit seiner Kritik und Verbesserungsvorschlägen einen großen Beitrag zur Weiterentwicklung der Bestelllösung TecOrder und zur Erweiterung des TecCom-Lösungsportfolios mit verschiedenen Lösungen zur Optimierung der Prozesse in der freien Autoersatzteilbranche geleistet.
Hengstenberg – vom Familienunternehmen zur modernen Unternehmensgruppe
| Während TecCom 2010 das zehnjährige Firmenjubiläum feiert, reicht die Geschichte von Hengstenberg zurück in die 1920er-Jahre, als der Firmengründer Eduard Hengstenberg mit dem Vertrieb von Motorenteilen an den gebundenen Markt beginnt. Im Laufe der Zeit entwickelt sich das Familienunternehmen zu einer Unternehmensgruppe, die heute mit 135 Mitarbeitern in vier operativen Gesellschaften – Hengstenberg Fahrzeug- und Motorenteile, Eduard Hengstenberg Hydraulik und Industrie Teile, Hengstenberg Unternehmensberatung sowie Easyparts GmbH – einen Umsatz von 45 Millionen Euro erwirtschaftet. |
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 Firmensitz der Hengstenberg Gruppe in Essen |
Für die bundesweite Belieferung des Fachhandels mit Kfz-Ersatzteilen steht am Firmensitz ein 22.000m²-großes Lager zur Verfügung. Wesentliche Stärken des Großhandelsunternehmens sind seine effiziente Organisation, die sehr gute Lieferfähigkeit und die EDV-Anbindungen der Handelspartner, die einen hohen Automatisierungsgrad ermöglichen.
Gemeinsam stark mit TecCom: die Anfangsjahre bis 2005
Nach der offiziellen Firmengründung der TecCom GmbH im Rahmen der Automechanika im Herbst 2000 finden schon im Dezember erste Gespräche mit Hengstenberg statt. Im Januar 2001 beginnt Hengstenberg mit der testweisen Nutzung der Bestellplattform. Die ersten Bestellungen und Anfragen werden an die Teilehersteller Hella, HERTH+BUSS und Sachs übermittelt, im Februar kommen TMD Friction und AS Autoteile LUK hinzu. Im Dezember 2001 bestellen die Mitarbeiter von Hengstenberg an 20 TecCom-Arbeitsplätzen und es besteht eine Anbindung an 32 Lieferanten.
Beim ersten Treffen der TecCom Anwendergruppe Handel im Frühjahr 2001 nimmt Hengstenberg teil, um die Anforderungen und Wünsche des Großhandels zu präsentieren. Auch in den folgenden Jahren ist die Hengstenberg-Gruppe bei den regelmäßig stattfindenden Treffen vertreten und setzt sich unter anderem für den verstärkten Einsatz der Rückmeldungsnachrichten wie Bestellbestätigung und Lieferankündigung ein.
| Anfang 2002 nimmt Hengstenberg die vollständige Integration der TecCom-Lösung in das neuentwickelte Warenwirtschaftssystem in Angriff, die das Kernstück der ausgefeilten Logistik bilden wird. Dies ist ein wichtiger Schritt, um die Vorteile der Plattform optimal nutzen zu können und die eigenen Prozesse noch effizienter zu gestalten. Die weiteren Handelsstufen, die von Hengstenberg beliefert werden, können jetzt ebenfalls elektronisch über TecCom anfragen und bestellen. |
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 Das 22.000m²-große Lager für Kfz-Ersatzteile |
Für Michael Höfmann, Geschäftsführer der Hengstenberg GmbH, ist die TecCom-Plattform ein wichtiges Mittel zur Verwirklichung der Unternehmensstrategie: „Wir konzentrieren uns auf unsere Stärken und machen das, was wir gut können, mit dem Ziel, die Besten zu sein. Wir stehen für hervorragenden Kundenservice, hohe Lieferfähigkeit, gute EDV-Anbindung, wenig Auslieferungsfehler sowie eine schnelle, wirtschaftliche und effiziente Zusammenarbeit mit unseren Partnern, Kunden und Lieferanten. Ohne ein Instrumentarium wie TecCom wären solche Ansprüche nicht zu erfüllen. Von daher haben wir uns schon sehr früh dazu entschlossen, TecCom zu nutzen.“
Dass die TecCom-Bestelllösung die Erwartungen von Hengstenberg erfüllt, zeigt sich auch an den stetig steigenden Nutzungszahlen: Ende 2004 übermittelt Hengstenberg bereits über 7.500 Anfragen und Bestellungen an 20 Teilehersteller und es gehen über 2.000 von Händlern der weiteren Handelsstufen bei Hengstenberg ein.
Neue Lösungen für neue Herausforderungen: 2005 bis heute
Um auf zusätzliche Anforderungen der freien Ersatzteilbranche eingehen zu können, erweitert TecCom das Lösungsportfolio. Nach der Optimierung der Bestellprozesse soll nun die Automatisierung und Standardisierung und somit wesentlich effizientere Gestaltung der Gewährleistungsabwicklung, des Artikeldatenmanagements und der Rechnungsprozesse vorangetrieben werden. Als wichtiger Vertreter des Großhandels nimmt Hengstenberg großen Einfluss auf die Gestaltung und den Funktionsumfang dieser neuen TecCom-Lösungen.
Die Unternehmensgruppe nimmt Ende 2005 an den ersten Treffen einer Arbeitsgruppe von Teileherstellern und -händlern teil, um die Marktanforderungen an eine Lösung für das Management von Artikeldaten zu definieren. Diese Anforderungen bilden die Basis für die Entwicklung von TecCMD, der Lösung für die Verwaltung von Artikel-, Preis- und Logistikdaten zwischen Lieferant und Händler im KFZ-Teilehandel. Später ist Hengstenberg auch in der Gruppe der TecCMD-Erstanwender vertreten und leistet dort einen großen Beitrag zur stetigen Weiterentwicklung und Verbesserung der Lösung.
Seit 2007 wird Hengstenberg von Hella über TecCMD in einem automatisierten und standardisierten Prozess mit Artikeldaten beliefert. Heute sind auch Tenneco und MANN+HUMMEL TecCMD-Datenlieferanten. Durch die sehr tiefe Integration in das Warenwirtschaftssystem kann Hengstenberg optimal von den Vorteilen der Lösung profitieren: Fehler im Aktualisierungsprozess werden vermieden, es stehen immer aktuelle Daten zur Verfügung und die Aufwände und Kosten für die Artikeldatenpflege werden reduziert.
2006 entscheidet sich Hengstenberg für die Einführung von TecWarranty, um die Abwicklung von Gewährleistungsfällen zu automatisieren. Seit 2007 ist die Lösung produktiv im Einsatz; 2009 wurden über das System fast 200 Garantiefälle übermittelt.
Als TecCom beschließt, eine Lösung für den Versand und Empfang von elektronischen Rechnungen mit Signatur auf den Markt zu bringen, stellt sich Hengstenberg als Pilotkunde zur Verfügung. Im April 2007 beginnt Hengstenberg mit der aktiven Nutzung der Lösung TecInvoice (damals noch TecTDC). 2008 wird der Versand von Rechnungen bereits zu 100 Prozent über TecInvoice abgewickelt. Heute werden die Rechnungen an etwa 270 Empfänger in einem automatisierten Prozess direkt aus dem Warenwirtschaftssystem erstellt und versendet. Durch die elektronische Verarbeitung werden Fehler in der Rechnungsstellung minimiert, was sich sehr positiv auf den Zahlungseingang und die Reklamationsquote auswirkt.
Mittlerweile nutzt Hengstenberg die Lösung TecInvoice nicht nur für den Rechnungsausgang, sondern empfängt auch elektronische Rechnungen von den Lieferanten Hella, TRW Deutschland, MANN+HUMMEL, TMD Friction, ZF Trading, HERTH+BUSS und demnächst Van Wezel.
Über die Bestelllösung TecOrder werden mittlerweile mehr als 50 Prozent aller Bestellungen abgewickelt – die Plattform ist aus dem Alltagsgeschäft von Hengstenberg nicht mehr wegzudenken. Im November 2009 wurden knapp 20.000 Anfragen und Bestellungen an mehr als 30 Lieferanten übermittelt und in der Rolle als Lieferant empfing Hengstenberg knapp 6.000 Anfragen und Bestellungen von Händlern.
Edith Reitz, die als Prokuristin und EDV-Leiterin bei der Hengstenberg Gruppe für die TecCom-Projekte verantwortlich ist, lobt die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren: „An der Zusammenarbeit mit TecCom schätze ich besonders, dass man dort immer ein offenes Ohr für unsere Vorschläge, Verbesserungen und Änderungswünsche hat.“
Sie betont die strategische Bedeutung von TecCom für das Unternehmen: „Mit den innovativen TecCom-Lösungen konnten wir unsere Geschäftsprozesse optimieren und uns auf das Wesentliche konzentrieren: bestmöglichen Service und größtmöglichen Nutzen für unsere Kunden und Geschäftspartner. Gerade grenz- und formatüberschreitend leistet TecCom Dienste, die einmalig sind und vom Mittelstand nicht erbracht werden können. Über TecCom haben wir Zugang zu allen Lieferanten über ein Format, eine Schnittstelle etc. So wird EDI für unsere Unternehmen erst wirtschaftlich sinnvoll. Für die Zukunft wünschen wir uns, dass noch mehr Lieferanten die TecCom-Bestellplattform nutzen, damit wir die Effizienz Auftragsabwicklung weiter steigern können.“ |
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 Edith Reitz ist verantwortlich für die TecCom-Projekte bei der Hengstenberg-Gruppe |
Weitere Informationen zu Hengstenberg finden Sie auf der Website www.hengstenberg-gruppe.de. Bei Fragen steht Ihnen Alexander Bresslau gerne zur Verfügung (alexander.bresslau@teccom.de). |